Nico… warum eigentlich Who?

Weil mein Name nichts zur Sache tut, Nico reicht.

Mein Geburtsname hat starke Ähnlichkeit mit einem Nachnamen aus einer beliebten deutschen Fernsehserie, was dazu führte, dass ich mich früher gelegentlich mit dem Spitznamen Ekel-Alfred ansprechen lassen durfte. „Natürlich nett gemeint“, aber nun ja. Dazu kommt eine Familiengeschichte, die auch keinen starken Bezug zu dem Namen nach sich zieht. Also gab es keinen Grund ihn beizubehalten.

Mein durch Hochzeit angenommener Name hat deutlich nettere Assoziationen. Gugger bedeutet der Kuckuck im schweizerischen und es gibt auch eine Unterart die ganz brav ihren eigenen Nachwuchs aufzieht. Zudem gibt es in der Region in der ich jetzt lebe, eine große Vorliebe für Guggenmusik, was zumindest die korrekte Schreibweise deutlich vereinfacht. ABER er ist auch typisch schweizerisch. Und wenn man mir mit der Erwartung einer schweizerischen Mentalität begegnet, könnte man kaum weiter von der Realität entfernt sein. Meine Berliner Heimat und Natur ist ein unveränderliches Merkmal. Auch wenn ich den Dialekt problemlos abstellen und meine Ausdrucksweise gut einem gehobenen Umfeld anpassen kann. Keine Sorge diesbezüglich 😉

Tja und Nicole war DER beliebteste Vorname in meinem Jahrgang. Es gab quasi keine Schulklasse, in der wir nicht mindestens zwei waren. Daraus entstand die Kurzform, damit wir Nicki, Nike (Neiky gesprochen) und Nico auseinanderhalten konnten. Mit den Jahren wurde das gefühlt immer stimmiger, deshalb gerne „einfach Nico“.

Und daraus ergab sich im Anschluss die Frage „Nico Wer?“. Da steckt die Gemeinsamkeit zu einem gewissen Doktor, den ich zugegebenermaßen inzwischen auch sehr gerne gucke. Aber im Grunde von der Irrelevanz und unpassenden Assoziationen zum Künstlernamen.

Deshalb Nico Who.